Author archives:

19 Jun

Flight Design führt die SLSA-Liste 2019 an

Die Flight Design CT-Serie ist weiterhin die beliebteste Maschine in der LSA-Klasse in den USA. Laut ByDanjohnson.com, und den offiziellen FAA-Registrierungsdaten, hält die CT-Serie insgesamt mehr als 10% des gesamten Marktanteils von einmotoriger Sportflugzeuge.flight design CT

Laut Lars Jörges, CEO Flight Design general aviation, werden  die CTLS und die CT-Super Serie auch in den folgenden Jahren kontinuierlich – hinsichtlich Qualität, Gewicht und Ausstattung – weiter verbessert. Über 2.000 Kunden weltweit stehen für die hohe Bedeutung von Leistung, Zuverlässigkeit, Sicherheit und der technische Reife bei der Investitionsentscheidung in ein Flugsprortgerät.

 

13 Jun

Der Öffentlichkeits-Flug der Flight Design F2e auf dem Flugplatz Strausberg

Am Mittwoch, den 5.6.2019, fand auf dem Flugplatz Strausberg der Öffentlichkeits-Flug der Flight Design F2e statt. Das Projekt der Elektrifizierung in der Serie wurde möglich durch eine Kooperation kompetenter Partner.
Das Flugzeug basiert auf der neu entwickelten F2 von Flight Design mit integrierter Sicherheits-Zelle und herausragenden Flug-eigenschaften. Die F2-Serie ist in der e-Ausführung mit einem innovativen Elektromotor ausgerüstet.

Die Adaption für den Antrieb erfolgte in Zusammenarbeit mit Siemens eAircraft als Hersteller und Entwickler der Antriebs-Technologie und
APUS, einem Strausberger Unternehmen, dass sich u.a. auf die Entwicklung und Integration von nachhaltigen Antrieben in der Luftfahrt spezialisiert hat. Der Erstflug fand bereits am 29.5. statt und verlief erwartungsgemäß. Am 5.6. wurde das Projekt nun der Öffentlichkeit vorgestellt.
Das Projekt dient dazu, Erkenntnisse zum umweltschonenden Fliegen mit neuartigen Antriebskonzepten und zur Integration von Energiespeichern in eine Flugzeugzelle zu gewinnen. flight design and siemens

Es stellt die Grundlage für weitere Flight Design-Vorhaben zur Entwicklung und Zertifizierung eines rein elektrischen Flugzeugs dar. Die Flight Design F2 ist ein freitragender Schulterdecker, der weitgehend in Kohlefaser Verbundtechnik hergestellt ist. Das Unternehmen ist Marktführer mit rund 2.000 ausgelieferten Flugzeugen, die auf der ganzen Welt fliegen. Schwerpunkte sind Europa und die USA sowie die asiatischen Märkte über Kooperationen mit lokalen Partnern.

Über die Flugzeugtypen „Ultraleicht“ und Light Sport Aircraft werden typischer weise 2-sitzige Leichtflugzeuge zusammengefasst, die je nach Markt rund 470-650 kg Abfluggewicht haben und sehr beliebt in der Anfänger-Schulung sind. Schulung ist genau der Bereich, der im Konflikt-Umfeld Mensch, Natur, Anwohner und Flugplatz Reibungspunkte erzeugt, denn dann konzentriert sich Geräusch-Emission an einem Ort – dem Flugplatz und genau dort verbringen zukünftige Piloten viel Zeit.

Mit rund 9,2 m Spannweite und modularem Fertigungskonzept basiert die F2-E auf Standard-Komponenten, die auch in der konventionellen, „fossilen“ Variante verwendet werden. Auch in der Fertigung wird durch geringe Variation effizient produziert Flight Design versteht die Betrachtung elektrischer Konzepte auch aus der Sicht der Herstellungs-Prozesse und deswegen ist es wichtig, für die neue Entwicklung keinen unnötigen Ressourcen-Verbrauch zu erzeugen.

Tragflächen und Rümpfe aus dem Modulbaukasten ist daher der richtige Weg. Das von Siemens eAircraft bereitgestellte Antriebssystem umfasst den 55 kW elektrischen Direktantrieb „SP55D“, einen Inverter, sowie das modulare Steuerungssystem „EPUIII“ bestehend aus Vehicle Control Unit, Cockpit Control Unit, Battery System Master und Power Supply Unit. Das Antriebssystem wurde zuvor bereits umfassend in Labor- und Bodentests sowie an Bord rein- und hybrid-elektrischer Magnus eFusions im Flug getestet. Der Motortyp kann bereits mehrere hundert lugstunden nachweisen.

Mit dem erfolgreichen Erstflug wurden die Erwartungen erfüllt. Energieverbrauch für Start und Reiseflug lagen im erwarteten Spektrum, die
Betrachtung der Temperaturen im System waren positiver als erwartet. Flugdauer ist im Moment kein Fokus. In den kommenden Monaten kommen neue Energiespeicher auf den Markt, die höhere Energiedichten haben. Umso mehr ist das modulare Konzept wichtig, um zukünftige Quellen schnell in das Flugzeug zu integrieren.

Als Kern der Neuentwicklung gilt die Fähigkeit der Gesamtkonstruktion, bereits heute offen zu sein, für die Energiespeicher von Morgen. „Flight Design und Siemens arbeiten mit den Behörden an einer Grundlage, bestehende Hürden bei der Zertifizierung von Flugzeugen dieser Klasse abzubauen. Dazu zählt beispielsweise, die Ausarbeitung noch fehlender Vorschriften für Antrieb und Energiespeicher.

Die Flugerprobung der F2e ist nun in vollem Gange und erfolgt nach Kriterien maximaler Sicherheit für die Menschen am Boden und dem fliegenden Personal. Konkrete Aussagen zu den Flugleistungen können nach dem Abschluss der Erprobungen in einigen Monaten getroffen werden. Beladen mit Energiespeichern für rund 2-3 Stunden Flug und zwei Personen wird ein maximales Abfluggewicht von 1.100 kg erwartet. Die
Reisefluggeschwindigkeit wird differenziert in maximale Geschwindigkeit bei geringer Reichweite – wir erwarten um 210 km/h – sowie optimale
Geschwindigkeit für lange Flugdauer – um 170 km/h.

Flight Design bedankt sich uns bei unseren Partnern für die Anstrengungen und professionelle Unterstützung, dass Projekt „in die Luft“ zu bekommen und wünschen allzeit guten Flug und Blue Skies!

2 Mai

Flight Design stellt die neue F-Serie vor: F2 – Erschließung neuer Marktsegmente.

25 Jahre nach der Entwicklung der CT im Jahr 1994 stellt das Flight Design Team nun die neue F2 vor.

Die F2 wurde für die neue 600 kg UL-Klasse, die ASTM LSA-Klasse und insbesondere die neue CS23 Adm. 5 Klasse konzipiert.
Sie wurde für VFR & IFR entwickelt und ermöglicht einen großen Schritt in Richtung „Vision Zero“.

In den vergangenen Jahren hat Flight Design mit der CT bewiesen, wie man die Kundenanforderungen erfüllt. Mit der F2 wird eine Vielzahl von Verbesserungswünschen von CT-Besitzern, PPL-Piloten und professionellen Flugschulen umgesetzt.

Trotz der vielen Änderungen und Neuerungen ist die F2 – genau wie die CT – sehr leicht und führend in diesem Bereich.

„Die F2 bietet ein Maximum an Platz, Bequemlichkeit, Leistung und Flugkomfort und macht es weniger erfahrenen Piloten leicht, zu fliegen“, sagte Tom Peghiny, President Flight Design USA.

„Das Flugzeug, die Struktur und die Aerodynamik wurden von erfahrensten Spezialisten entwickelt. Der intensive Einsatz von Computersimulationen half zudem, sich auf Sicherheit, Handhabung und Leistung zu konzentrieren.“ Dieter Köhler, Head of Design im F2 Projekt: „Die gute Zusammenarbeit des internationalen Teams hat das Projekt mit seinen sehr hohen Anforderungen erst ermöglicht“.

„Die F2 zeichnet sich durch deutlich vereinfachte Flugeigenschaften und verbesserte Flugleistungen aus“, sagt Tom Peghiny. Nach Testflügen mit dem Prototyp ist das Raumgefühl einfach unvergleichlich“.
Der Innenraum wurde komplett neu gestaltet und der Geräuschpegel gesenkt. Ein Fallschirmrettungssystem und Airbags gehören zur Standardausrüstung. Die Garmin Avionic Suite mit ADS-B und Autopilot mit ESP bietet alle Sicherheitsmerkmale und Informationen, die ein engagierter Pilot benötigt, um ein Langstreckenflugzeug komfortabel zu steuern. Unsere „Vision ZERO“ ist hier die treibende Kraft für mehr Sicherheit und die intelligente Nutzung der Möglichkeiten.

Die neu gestaltete Kabine bietet viel mehr Platz und ist sehr hell. Mit dem Rotax 912iS konnten wir die Installation und das Design des Kraftstoffsystems verbessern. Produktionstechnisch setzt FLIGHT DESIGN die neue Serie mit seiner modernen Carbon-Prepreg-Technologie um. Dies ermöglicht eine höhere Passgenauigkeit, macht die Zelle leichter und strukturell stärker.

„Das Flight Design Team hat über 2 Jahre mit Partnern in den verschiedenen Ländern an dem Konzept und der Entwicklung, den Tests und der Zulassung der F2 gearbeitet“, erklärt Daniel Günther, COO der Flight Design General Aviation GmbH. „Die F2 wird am 10. April 2019 auf der Aero in Friedrichshafen vorgestellt. Im Mai 2019 wird die ASTM LSA- und UL-Zulassung abgeschlossen sein. Die EASA-Zulassung erfolgt voraussichtlich im Sommer 2019. “

Ab April 2019 werden Bestellungen angenommen. Die erfolgreiche CT Super Series und die CTLS werden in der aktuellen Version weiterentwickelt.

Das Flight Design POA öffnet die Tür zur zertifizierten Welt der F-Serie.

15 Nov

Flight Design grüsst Handiflight – „Flight Around the World“ beginnt am 18. November 2018

Ein außergewöhnliches Abenteuer von körperlich eingeschränkten Piloten, die die Welt umrunden wollen, beginnt bald. Flight Design CEO Lars Jörges kündigte an, dass das deutsche Unternehmen ebenfalls seinen Beitrag zum Projekt leistet. Der Flug wird mit zwei CTLS-Flugzeugen durchgeführt.

Während ihrer Weltreise, die am 18. November von Genf aus startet, werden die Schweizer 40 Länder auf 5 Kontinenten besuchen, mehr als 80.000 Kilometer reisen und 150 Zwischenstationen besuchen, um behinderte Menschen der ganzen Welt zu treffen, sich auszutauschen, zu inspirieren und sich inspirieren zu lassen“, so die Organisatoren. Ziel der Reise ist es, Gelder für „Handicap International“ zu sammeln. Neben Flight Design werden die Piloten unter anderem auch vom „Lions Clubs International“ gesponsert, einer gemeinnützigen Organisation, die Geld für wohltätige Zwecke sammelt.

Auch „Handiflight“ selbst ist ein gemeinnütziger Verein, der 2007 in Gruyère, Schweiz, gegründet wurde und hat sich mittlerweile zum größten Fly-In für behinderte Piloten aus der ganzen Welt entwickelt. Nach über 10 Jahren erfolgreicher Veranstaltungen verfolgt „Handiflight“ ein neues Ziel: „Um die Welt zu fliegen, um neue Horizonte zu erkunden, nach neuen Herausforderungen zu suchen, Vorurteile zu bekämpfen und die Integration von Menschen mit Behinderungen zu fördern“.

„Wir haben uns mit Daniel Ramseier, einem der Organisatoren des Handiflight, getroffen“, sagte Jörges. „Wir waren sehr inspiriert von seiner Vision und wollten an diesem Abenteuer teilnehmen.“ Jörges fuhr fort: „Wir werden die Piloten und die Flugzeuge unterstützen und wünschen ihnen viel Erfolg und alles Gute für dieses Abenteuer.“ Die Hauptpiloten Paolo Pocobelli, Guillaume Féral und Mike Lomberg werden ein internationales Team von mehr als 15 Piloten mit körperlichen Behinderungen leiten.

Nach Abschluss dieser Tour wird es der insgesamt dritte Flug um die Welt für ein Flugzeug der CT-Serie gewesen sein. Das erste Mal fand 2007 mit zwei Piloten aus Indien statt, um das 25jährige Jubiläum der indischen Luftwaffe zu feiern. Die zweite Weltumrundung war Azimuth 270, eine Reise von Yannick Bovier und Francisco Agullo, zwei Schweizer Airbus-Piloten, die 2010 westwärts um den Äquator flogen. Nun bald beginnt die nächste großartige und inspirierende Tour mit Handiflight!

Bitte unterstützen Sie Handiflight: https://handiflight.com/en/support-hi/

Bild: Rezo Photo Agency

ctls_handiflight